Helicon Focus erlaubt Ihnen, aus einer Serie von Bildern, die nur in Teilbereichen scharf sind, ein Bild zusammenzubauen, dass eine erweiterte Schärfentiefe aufweist. Dazu sucht Helicon Focus aus den Einzelbildern die scharfen Bereiche heraus und kombiniert diese Bereiche zu einem Bild.

Das Programm wurde zur Optimierung der Schärfentiefe entwickelt, speziell bei Bildern aus der Makro- oder Mikroskopfotografie.

Helicon Focus richtet dabei automtisch die Einzelbilder aus und skaliert und rotiert sie bei Bedarf. Das ist insbesondere für die Makrofotografie wichtig.


 

Vordergrund

Hintergrund

Zusammengefügtes Bild

Optisches Mikroskop,

100x Vergröβerung,

15 Bilder

Digitalkamera,

DOF: 2cm-3m,

24 Bilder

Weitere Beispiele>>

 

Helicon Focus (Lite - Basisversion):

- Automatische Korrektur des Bildes und der Bildgröβe (wichtig für Stereomikroskope und Makrofotografie);
- Gleichzeitige Verarbeitung einer größeren Menge von Bildern;
- Keine Einschränkungen für Bildschirmauflösung (Sie brauchen nur 512 MB RAM, um mit 8-MB-Bildern zu arbeiten);
- Die Funktion Staubkarte
kann schwarze Pünktchen vom erhaltenen Bild automatisch entfernen;
- Automatische  Helligkeitskorrektur  der benachbarten Bilder ;
- RAW, 8 Bit und 16 Bit TIFFs, JPEG, JPEG 2000, BMP, u.s.w.;
- 8 Bit und 16 Bit TIFFs, JPEG, JPEG 2000, BMP.

- Gestattet, Text und Skalareiter hinzuzufügen (seit Version v.4.0)

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Helicon Focus Pro (fortgeschrittene Version):

- Enthält alle Funktionen der Lite- Version

- Bietet spezielle Retusche-Funktionen, die durch einen externen Fotoeditor (v.4.0+) nicht möglich wären

- Kann mehrere Aufträge per Stapelverarbeitung verarbeiten

- Erlaubt Web-Animationen für Präsentationszwecke anzulegen

Beispiele>>   Herunterladen>>   Erwerben>>  Forum>>

Helicon Focus Help - Installation

Herunterladen

Sie können die Software auf unserer Homepage http://www.heliconfocus.com herunterladen. Folgen Sie bitte dem Link zur Downloadseite!


Systemvoraussetzungen

The recommended system configuration is:

Die minimalen Systemvoraussetzungen lauten:


Installation

Starten Sie das Installationsprogramm und folgen Sie den Anweisungen.

Der Installationsvorgang legt die Dateien in die gewählten Ordner ab und speichert die dazugehörigen Informationen in der Windows-Registry.
Einige zusätzliche Bibliotheken (zum Beispiel von Nikon) werden im Ordner "С:\Programme" abgelegt.

Um die Software zu entfernen, können Sie die Systemsteuerung oder das Installationsprogramm verwenden.


Befehlszeile Modus

Sie können Helicon Focus aus anderen Programmen heraus mit Parametern über eine Kommandozeile aufrufen.

Hier die Liste und Formate der Kommandozeile und ihrer Parameter:

Kommandozeilenparameter Beschreibung
   
-silent Starten Sie Helicon Focus ohne Interface, nur mit Vorgangsreiter
-save:full_name.ext Speichern Sie Ergebnis in das full_name.ext. Wenn weggelassen, wird Ergebnis in Focused Unterordner gespeichert
-j:jpeg_quality Save JPEG quality (0-12)
-dmap Save depth map image
-noresult Do not save resulting image
-3d Save 3D model in Helicon 3D Viewer file format
   
-mp:x Set Method (0=method A, 1=method B)
-rp:xxx Legt den Radius fest
-sp:xxx Legt den Parameter Glätten fest
   
-va:xxx Gibt den maximalen senkrechten Versatz an (Korrektur des senkrechten Rucks
-ha:xxx Gibt den maximalen waagerechten Versatz an (Korrektur des waagerechten Rucks
-ra:xxx Gibt an, um wieviel Grad maximal reotiert werden darf (Rotierungskorrektur
-ma:xxx Gibt an, um wieviel maximal ein Einzelbild skaliert werden soll (Vergrößerungskorrektur
-ba:xxx Gibt an, um wieviel Prozent maximal eine Helligkeitskorrektur erfolgen soll
-im:x Definieren der Interpolationsmethode (1=Bilinear,...)
-dmf:xx Definieren des Übergangs des Tiefenabbilds


  

Beispiele Beschreibung
   
HeliconFocus.exe -silent "c:\my images\set20" Verarbeitet alle Bilder im Ordner "c:\my images\set20" mit den Standardparametern
"C:\Program Files\Helicon Focus\HeliconFocus.exe" -silent  . Verarbeiten alle Bilder im aktuellen Ordner und speichert das Ergebnis im Unterordner "Focused"
HeliconFocus.exe -silent "c:\my images\set20" -rp:6 -sp:7 Verarbeitet die Bilder mit der Einstellung Radius = 6 und Glätten = 7
HeliconFocus.exe -silent "c:\my images\set20" -save:c:\result.tiff Verarbeitet die Bilder im Ordner "c:\my images\set20" und speichert sie als TIFF Datei unter c:\

Registrierung


Während der 30-tägigen Testperiode stehen alle Funktionen von Helicon Focus in allen Versionen (Lite, Pro, Pro X64) zur Verfügung.

 



 Helicon Focus Help  - Workflow
    Dateien  

Was kann ich hier machen?
Sie können hier Ordner durch Auswählen im Dateibaum rechts durchsuchen.
Sie können auszuwählende Bilder mit dem roten Zeichen markieren.

Was ist der nächste Schritt?

Gehen Sie zum Reiter Parameter, um die Verarbeitungsoptionen festzulegen,oder klicken Sie auf Starten, um die ausgewählten Bilder mit den aktuellen Parametern zu verarbeiten.


Gemeinsame Arbeitsschritte

Schritt 1. Wie man eine Bilderreihe erstellt

Möglicherweise arbeiten Sie mit einem optischen Mikroskop bzw. einer Digitalkamera oder mit einem Makroobjektiv auf einer Digitalkamera.

Methode 1. (Mikroskope oder Kamera auf Schienen):

 

Methode 2. (Kamera auf Stativ):

 


Schritt 2. Wie man die Bilder mit Helicon Focus verarbeitet

Enthält die Datei EXIF-Informationen, so werden diese in der Bildvorschau angezeigt.

Helicon Focus unterstützt folgende Dateiformate: JPEG, TIFF, BMP, PSD und verschiedene RAW-Formate mit 8 bis 16 Bit Farbtiefe pro Kanal.


Schritt 3. Wie man Bilder vereinigt

Lesen Sie mehr unter Parameter.


Schritt 4. Wie man eine Ausgabedatei speichert

Die Qualitätseinstellungen beim Speichern im JPEG-Format sind an Photoshop angelehnt und entsprechen den Werten 7 bis 12 bzw. 52 bis 100%.

Hatten die Eingabedateien 16 Bit Farbtiefe pro Kanal, so werden die Ausgabedateien auch mit 16 Bit Farbtiefe abgelegt.


Einstellungen

Verwenden Sie den Menü-Befehl "Ansicht - Einstellungen", um das Fenster "Einstellungen" zu öffnen

Beschleunigung beim Bewegen des Bildinhalts - macht die Navigation des Bildausschnittes im Hauptfenster effektiver, indem sich das Bildfenster schneller als die Maus bewegt.

Hilfe/Tipps Dialog - legt fest, wie die Hilfetexte erscheinen sollen. Halten Sie die Maus über einen Aktionsfeld (Schieberegler, Schalfläche), so wird ein erklärender Text in der Statusleiste angezeigt.

Anzeigen der sofortigen Ergebnisse während der Kalkulation Diese Option ermöglicht die Aktualisierung des Bildschirms, während die Verarbeitung läuft. Bedenken Sie aber, dass dies zusätzlich 30% Verarbeitungszeit in Anspruch nimmt!

Automatische Korrektur der Reihenfolge der Originalbilder während der Kalkulation. Wenn an den Kanten keine Artefakte sind, ordnet diese Option die Reihenfolge der Bilder automatisch.

Signalton Sie können wählen, ob ein am Ende einer Operation ein Signalton ertönen soll.

Die EXIF-Informationen ignorieren. Diese Option kann dann nützlich sein, wenn dem Ausgabebild keine EXIF-Informationen hinzugefügt werden sollen.


Automatische Korrektur der Einstellungen

Hier wird definiert, wie benachbarte Bilder zu korrigieren sind.

Senkrechte Position  definiert den maximalen senkrechten Versatz zwischen zwei Bildern (in % ihrer Breite).

Waagerechte Position definiert den maximalen waagerechten Versatz zwischen zwei Bildern (in % ihrer Breite).

Rotieren definiert die maximale Rotation zwischen zwei Bildern in Grad. Für mit einem Mikroskop erstellte Aufnahmen ist dies normalerweise nicht notwendig.

Vergrößerung definiert den maximalen Unterschied der Größe von zwei Bildern (in % von ihrer Weite).

Helligkeit Hier wird definiert, ob die Helligkeit der zu vereinigenden Bilder korrigieren ist.

Das Tiefenbild definiert den Grad der Weichzeichnung. Methode B orientiert sich dabei am fokussierten Bereich der Quellbilder. Wenn diese Bilder ohne Abgleich der Kanten zusammengefügt werden, können die fokussierten Bereiche abweichen. Dies ist dann im Ergebnis an Unschärfe zu erkennen.


Registerkarte RAW:

Raw-Format auswählen - Enthält alle von diesem Programm unterstützten RAW Formate. Sie können die Einstellungen für jedes RAW-Format individuell festlegen. Bitte wählen Sie das RAW-Format aus, um die verfügbaren Parameter zu sehen.

Parameter für RAW-Entwicklung ohne SDK des Herstellers:

Demosaic Methode auswählen - Erlaubt Ihnen unter linearer, durchschnittlicher Qualität (VNG) und höchsten Qualität (AHD) der Interpolation zu wählen. AHD wird gelegentlich weniger Farbartefakte um das Bild herum ergeben, Sie können es aber nur bei einigen RAW-Formate verwenden.

Für weitere Information über VNG und AHD Methoden, lesen Sie bitte: http://www.aim-dtp.net/aim/digicam/dcraw/vng-ahd-comparison.htm

Die Option Kontrast Abgleich weist das Programm an Tiefen und Lichter zu beschneiden um damit den gesamten Bildkontrast zu erhöhen. Einige kleinere Details in den Tiefen und Lichten können dabei verloren gehen.

Checkbox Weißabgleich der Kamera verwenden - Das Programm verwendet die Information der RAW-Datei für den Weißabgleich. Ohne diese Option erfolgt keine Farbkorrektur.

Die Option CIECAM02 verwenden -  gibt den Typ des Farbalgorithmusses an, der während der RAW-Verarbeitung eingesetzt werden soll.

CIECAM02 ist ein Farbmodell, das die Transformationen zwischen Farbräumen in Anbetracht der gesamten Aufnahmencharakteristiken beschreibt. Ist diese Option nicht aktiviert, so wird eine Methode verwendet, welche die Aufnahmen weniger als CIECAM02 angleicht. Bei schwachen Lichtverhältnissen erzeugt diese Methode aber häufig bessere Ergebnisse.

Option Weißabgleich wie auf dem Miniaturbild festlegen - Mit dieser Option bezieht das Programm seine Informationen zum Weißabgleich und zum Kontrast aus dem eingebetteten Vorschaubild der Originaldatei.

Viele Kamerahersteller verbergen und verschlüsseln Informationen zum Weißabgleich. Das durch die Kamera erzeugte Miniaturbild (Vorschaubild) ist deshalb oft in dieser Hinsicht besser als die Vorschau aus der RAW-Konvertierung. Bitte merken Sie sich, dass dieser Vorgang in der Endstufe der RAW Entwicklung ausgeführt wird, sodass alle vorherigen Operationen ganz aufgehoben werden können.

Canon RAW-Parameter:

Die Option Kamera Standards verwenden  legt fest, ob die Standardverarbeitung des Canon-SDKs verwendet wird und andere Optionen ignoriert werden.

Kontrast auswählen verwaltet den Bildkontrast.

Farbtiefe auswählen bestimmt die Bildsfarbtiefe.

Steigerung auswählen verwaltet die erzeugte Bildssteigerung.

Lichtquelle auswählen verwaltet die Belichtungsquellenannahme während der Bildverarbeitung.

Kodak RAW-Parameter:

Lichtquelle auswählen verwaltet die Belichtungsquellenannahme während der zu verwendenden Belichtungszuwachs.

Belichtungsverschiebung auswählen bestimmt den Wert das aufgerufenene Bild. Sie können auch negative Werte verwenden, um überbelichtete Helligkeiten zu speichern.

Farbwiedergabe auswählen bestimmt die Farbgenauigkeit während des Entwicklungsvorgangs.

Endverarbeitung auswählen regelt die Bildsättigung. Porträtmodus sättigt die Farben, wenn Sie Bilder von Menschen aufnehmen.

Nikon RAW Parameter:

Die Option Nikon SDK verwenden bestimmt, ob die Nikon Bibliotheken für das Öffnen der RAW-Dateien verwendet werden sollen.


Cache Einstellungen

Hier wird definiert, wie benachbarte Bilder zu korrigieren sind.

Cache für unbearbeitete Bilder aktualisieren.  Diese Option erlaubt dem Programm, temporäre TIFF-Dateien zu speichern, um die Geschwindigkeit beim Öffnen von RAW-Dateien zu verbessern.

Cache für Miniaturbilder aktualisieren  Diese Option verkleinert die Bilder, um sie schneller untersuchen zu können.

Navigation

Die Bildliste zeigt die Bilder des aktuellen Ordners in verkleinerter Form.

Sie können diese Bildliste aktivieren, indem Sie über die Menüfolge Ansicht >Navigation gehen.

Folgende Operationen finden Sie im Popup-Menü () unter der rechten Maustaste:

Alles wählen Dieser Befehl markiert alle Bilddateien im Ordner.

Auswahl löschen Dadurch werden alle Markierungen gelöscht und keine der Bilddateien ist ausgewählt.

Auwahl umkehren Dadurch können gewählte Objekte deaktiviert und nicht ausgwählte Objekte aktiviert (ausgewählt) werden. 

Auswahl zur Auftragsliste hinzfügen Dieser Befehl fügt die markierten Objekte der Warteschlange der Auftragsliste mit den aktuellen Einstellungen hinzu.

Auswahl umbenennen Mit diesem Befehls können Sie den Namen einer oder von mehreren Bilddateien nach folgendem Muster ändern: "2005 06 25-der Strand (13)". Hiermit können die Bilddateien zeitlich sortiert eingeordnet werden.

Auswahl kopieren Dieser Befehl kopiert die markierten Bilddateien in den gewählten Ordner.

Auswahl verschieben Dieser Befehl verschiebt die markierten Objekte in den gewahlten Ordner.

Auswahl löschen Löscht die ausgewählten Bilddateien.

Verlustfreies Drehen Die Befehle rotieren Ihr Bild und speichern es mit den originalen Zeit- und Datumsinformationen. Die Operation verringert die JPEG-Qualität nicht und bewirkt keine Verzerrungen. RAW-Bilddateien können damit nicht bearbeitet werden.

Autorotierung (verlustfrei) Dieser Befehl analysiert das Bild und versucht die Bildrichtung zu bestimmen. Der Befehl geht davon aus, dass der obere Bildteil heller als der untere Bildbereich ist. Das Programm prüft nur die Bilder mit der Originalausrichtung und ignoriert die schon gedrehten Bilder.

Liste erneuen Der Befehl erneuert die Liste der verkleinerten Bilder. Diese Funktion ist dann nützlich, wenn Sie außerhalb des Programms die Namen Ihrer Bilddateien ändern oder sie löschen.


Letzter Ordner  Der Befehl (erreichbar über die Schaltfläche ) nennt die Liste der letzten Ordner, aus denen die Bilddateien geöffnet wurden.

Ordnerbaum Der Befehl (erreichbar über die Schaltfläche ) öffnet die Liste mit dem Ordnerbaum. Navigieren Sie zu nun zu einem neuen Ordner.

Ausgangsordner Mit diesem Befehl (erreichbar über die Schaltfläche ) können Sie zum Ausgangsordner wechseln. Alle Markierungen werden im aktuellen Ordner werden gelöscht.

Normales/kleines Miniaturbild Der Befehl (erreichbar über die Schaltfläche) ändert die senkrechte Größe des Miniaturbildes im Navigationsfenster .

 Helicon Focus Help  - Workflow
    Parameter  

Was kann ich hier machen?
Sie können die Parameter für Radius und  Glätten feinabstimmen, um das beste Ausgabenbild zu erhalten. Mehr>>
Sie können einige Bilder aus der Bearbeitung ausschalten, wenn das rote Markierungszeichen neben dem Bild entfernen.
Sie können sich alle erreichbare Ausgabenbilder in der unteren Liste anschauen, um das Beste auszuwählen.


Was ist der nächste Schritt?
Klicken Sie auf Starten, um die ausgewählten Bilder mit den aktuellen Parametern zu vereinigen und das Ausgabebild zu erhalten.

Klicken Sie auf Zur Warteschlange hinzufügen, um ausgewählte Bilder später per Stapelverarbeitung zu verarbeiten. Mehr >>
Gehen Sie zum Reiter Retusche, um Defekte der automatischen Bearbeitung zu korrigieren.
Gehen Sie zum Reiter Speichern, um das Ausgabenbild zu speichern, per E-Mail zu verschicken oder es zu drucken.  


Optionen:

Die Methode definiert den Algorithmus nach dem die Bilder zusammengeführt werden. Methode A bewertet das Gewicht jedes einzelnen Pixels basierend auf seinem Kontrast. Nach dieser Methode richten sich dann alle anderen Pixel. Methode B wählt im Quellbild das schärfste Pixel aus und erstellt ein. Tiefenbild basierend auf diesen Informationen. Diese Methode setzt voraus, dass die Bilder frontal aufgenommen wurden. Wenn Sie ein 3D Modell von Ihren Aufnahmen erstellen möchten, stellen Sie bitte sicher, dass die Abstände der Bilder untereinander gleich sind. Methode B verursacht generell einen geringeren Haloeffekt. Es gibt keine generelle Empfehlung welche Methode besser geeignet ist, sondern richtet sich nach der Beschaffenheit Ihrer Bilder.

Radius ist der wichtigste Parameter der Bearbeitung. Er bestimmt die Bereichsgröße um jeden fokusierten Punkt herum.

Wenn Ihr Bild feine Details hat, wird ein kleiner Radius (3-6) wahrscheinlich die besten Ergebnisse liefern.

Wenn das Bild überwiegend aus groben Bereichen besteht, so sollen höhere Werte (10-15) eingesetzt werden.

Glätten Dieser Schieberegler legt fest, wie die fokussierten Teile vereinigt werden. Niedriege Werte erzeugen ein schärferes Bild, jedoch können Übergangsbereiche Artefakte aufweisen. Hohe Glättungswerte erzeugen ein weicheres Bild ohne sichtbare Übergangsbereiche.


Kontextmenü Schritte (Ursprungsliste):
 
Staubkarte hinzufügen Der Befehl wählt und importiert die Datei mit der Staubkarte.

Als Staubkarte benutzen Der Befehl erlaubt dem Programm, das gewählte Bild als Staubkarte festzulegen.

 Helicon Filter Help  - Retouching
    Retusche  

Was kann ich hier machen?
Sie können fokussierte Bereiche aus den manuell gewählten Originalbildern in das Ausgabebild kopieren.
Sie können jeden Bereich auf das Ausgabenbild aus einer Stelle zur anderer klonen.

Was ist der nächste Schritt?
Gehen Sie zum Reiter Speichern, um das Ausgabebild zu speichern, per E-Mail zu verschicken oder es zu drucken.

Wie wird der Retuschepinsel eingesetzt, um Artefakte zu löschen?

Manchmal erzeugt das Programm Artefakte im Ergebnisbild.

Originalbild mit
gut fokussiertem Objekt
Ergebnisbild mit Artefakten Teilweise festgelegtes Ergebnisbild

Um ein solches Problem zu beheben, benutzen Sie Ursprung kopieren. Wählen Sie das Originalbild aus, in dem das Objekt fokussiert (scharf) ist und kopieren Sie die Pixel ins Ausgabebild, um die dort vorhandenen Artefakte zu übermalen.
Rückgängig machen: Halten Sie Shift-Taste gedrückt, um mit Änderungen rückgängig machen die Funktion rückgängig zu machen.

Meistens hat das Programm nicht genug Information, um ein tadelloses Bild zu erstellen: das ist beispielweise der Fall, wenn ein Objekt den Vordergrund verdeckt (siehe ganz linkes Bild unten) .


Das Objekt im Hintergrund
 ist fokussiert
Das Objektim Vordergrund
 ist fokussiert
Ausgabebild mit kleinen Artefakten
(grüner Pfeil)
Klonen angewendet, um das Problem zu beheben

In diesem Fall ist die einzige Lösung, den Klonpinsel anzuwenden, um verlorene Details zurück zu holen. Rückgängig machen: Halten Sie Shift gedrückt, um mit Änderungen rückgängig machen den Schritt zu löschen.


Tastenkombinationen:

Die Schaltfläche Rechte Maus schaltet zum Ausgangsbild und bewegt das Bild.

+ Die Schaltfläche Linke Maus und Shift Key löscht die letzten Änderungen.

Die Schaltfläche Mausrad ändert die Pinselgröße.


Gemeinsame Parameter:

Der Regler Pinselgröße bestimmt die Größe in Pixel.

Der Regler Pinselhärte bestimmt die Form des Bürsterandes.

Der Regler Kante suchen macht den Pinsel "intelligent":Der Mauscursor erhält einen doppelten Kreis (). Die Auswirkung wird nur dann auf den äußeren Kreis angewendet, wenn die Farben in beiden Kreisen gleich sind.

Auf dem folgenden Bild wird der linke Punkt mit dieser Option gemacht, und der rechte Punkt wird ohne die Randoptimierung ausgeführt.


Pinsel:

Klonpinsel

Der Klonpinsel kopiert einen Bildteil aus dem Quell- in den Zielbereich.  
Nach der Wahl von des Klonpinsel ändert sich der Mauszeiger in ein grünes Kreuz im grünen Kreis () .

Klicken Sie einfach ins Bild, um den Quellbereich zu wählen. Nach der Wahl des Quellbereichs wechselt der Mauszeiger in seine normale Kreisform ().

  +   Klicken Sie mit der rechten Maustaste oder Ctrl+Left , um den neuen  Quellbereich festzulegen. Oder drücken Sie die Schaltfläche Neuen Bereich klonen.


Ursprung kopieren Pinsel

Dieser Pinsel kopiert denselben Bereich aus einem der Originalbilder ins Ausgabebild.

Erkennen Sie Artefakte im Ausgabebild, so können Sie das Originalbild, in dem dieser Bereich gut fokussiert ist, auswählen und in den Bereich des Ausgabebildes kopieren.


Änderungen rückgängig machen

Dieser Pinsel löscht auszugsweise die Auswirkung des vorigen Pinsels. Sie können die Pixel auf dem Zustand vor dem Retuschieren zurück bringen bis hin zum Ausgangszustand.

Wenn Sie mit anderen Pinseln malen und nur einige Striche löschen möchten, halten Sie Shift gedrückt, um mit dem Änderungen rückgängig machen Pinsel zu arbeiten.


Verwenden Sie die -Taste auf der Werkzeugleiste, um die Hilfe von Helicon-Focus ein- oder auszublenden. Gehen Sie alternativ über Anischt -> Hilfe im Hauptmenü.

   Helicon Filter Help  - Preview window - Text Tab
    Text/Lineal  

Was kann ich hier machen?
Sie können Lineale und einige Textzeilen zum Ausgabebild hinzufügen.


Was ist der nächste Schritt?
Gehen Sie zum Reiter Speichern, um das Ausgabebild zu speichern, per E-Mail zu verschicken oder es zu drucken.  


Regler, um Text hinzuzufügen

Text schaltet Text auf dem Bild ein oder aus.

Schriftart... wählt die Größe, Art und die Farbe () des Textes.

Benutzen Sie die Schaltflächen , um den Text entsprechend auszurichten. Benutzen Sie die Schaltflächen , um die Textgröße zu ändern.

Effekt Regler wählt die Art des Textes für Textinschriften.

Glättung Schieberegler verwischt Textränder, um sie weicher zu machen.

Transparenz Schieberegler bestimmt die Opazität des Textes.


Um Text per Drag&Drop einzusetzen, benutzen Sie die linke Maus Schalttaste.

Datum/Zeit fügt dem Bild Datum und / oder Uhrzeit hinzu; diese Daten werden aus den EXIF-Daten oder den Dateidaten automatisch extrahiert.
 

Sie können im Textbereich auch folgende Standardelemente verwenden. Dieser Bereich wird durch aktuelle Information aus EXIF ersetzt.

[Datum] - das Erstellungsdatum des Bilds
[Zeit] - Die Zeit, wann das Bild gemacht wurde
[Dateiname] - der Dateiname
[iso] - ISO-Einstllung
[Blende] - Blende
[Verschluß] - Belichtungszeit
[Kamera] - Kamerahersteller

Der nachfolgende Text wurde mit folgenden Einstellungen erzeugt: "[Datum], [Zeit],"[Dateiname]", [iso], 1/[Blende], [Verschluß],[Kamera]":

Die Schaltfläche Neue Zeile hinzufügen druckt den Text im Bild und ermöglicht einen anderen Text in eine andere Stelle hinzuzufügen. Sie können sogar das Bild drehen, um den zweiten Text hinzuzufügen.
 


Regler, um Lineale hinzuzufügen

Skala hinzufügen zeigt, ob der gewählte Skalareiter sichtbar ist.

Farben invertieren legt fest, in welcher Farbe der Skalareiter gezeichnet werden soll (schwarz oder weiß).

Die Schaltfläche Skala wählen öffnet das Fenster mit der Liste der verfügbaren Lineale.

Benötigen Sie einen anderen Skalatyp, kontaktieren Sie uns. Sie können sich aber auch selbst einen Skalentypus hinzufügen.

Beachten Sie zum Anlegen einer neuen Skala bitte folgende Regeln:

1. Speichern Sie das Bild mit der Skala als PNG-Bild.
2. Die Bildgröße sollte etwa 1000-2000 Pixel breit sein.
3. Benutzen Sie keine Glättung (beim Aktualisieren). Die Ränder der Zeilen und des Textes sollen scharf sein. Sonst wird die Skala feine Umrisse haben.
4. Speichern Sie Ihre Datei in den Unterordner "\Programme\Helicon Software\Helicon Focus\images\Helicon Focus Skalen".


Um die Hilfefläche von Helicon Focus zu zeigen oder auszublenden, benutzen Sie die Taste. auf der Werkzeugliste oder den Befehl View->Help im Hauptmenü.

 Helicon Filter Help  - CA Tab
    Speichern  

Was kann ich hier machen?
Sie können das Ausgabebild   speichern, per E-Mail verschicken oder drucken.
Sie können Web-Animationen für Präsentationszwecke schaffen.
 

Was ist der nächste Schritt?
Wählen Sie Ordner, um die zu beabeitenden Bilder auszuwählen
oder aktivieren Sie den Reiter Parameter, um die Bearbeitungsoptionen festzulegen.


  Speichern

Dateiname Namen der zu speichernden Datei. Standardmäßig wird der Ergebnisname aus der Originalbildnamen und dem -Suffix (HF) gebildet. Damit wird ein Überschreiben der Originaldatei vermieden.

Dateityp wählt unter JPEG, TIFF und anderen Dateitypen.

Qualität  bestimmt die Qualitätsstufe für JPEG und JPEG2000 Dateitypen ("verlustbehaftete" Formate).  Die Formate TIFF und BMP werden verlustfrei gespeichert. Wenn Sie das Bild anschließend in einer Bildbearbeitung weiter bearbeiten möchten, empfiehlt es sich, im verlustfreien Format (TIFF) oder zumindest in 100% JPEG zu speichern. Möchten Sie das Bild drucken, so reicht dieJPEG-Qualitätsstufe 10 (80%) in der Regel aus.

Die Schaltfläche Größe berechnen zeigt die Dateigröße für den gewählten Dateityp und Qualitätstufe. Wird Ihnen die Datei zu groß, so sollten Sie die JPEG Qualitätsstufe reduzieren. Reicht dies nicht aus, gehen Sie zum Filter Größe ändern und vermindern die Auflösung des Bildes. Möchten Sie das Bild per E-Mail verschicken, empfiehlt es sich, die Dateigröße auf 50 bis 200 KB zu reduzieren und die Größe auf 800-1280 Pixel zu setzen.


Per E-Mail verschicken

Wählen Sie diesen Schritt, um das Bild per E-Mail zu verschicken. Helicon Focus versucht, Ihren Mail Standard-Client zum Versenden einer E-Mail zu benutzen.

Bildgröße ändern ändert die Bildauflösung, um die Dateigröße zu reduzieren. Benutzen Sie die Schaltfläche "Bildgröße ändern", um die neue Dateigröße zu überprüfen.

 


Um die Hilfefläche von Helicon Focus zu zeigen oder auszublenden, benutzen Sie die Taste . auf der Werkzeugliste oder den Befehl View->Help im Hauptmenü.

 Helicon Focus Help - Dust map

Die Funktion Staubkarte

Die "Staubkarte" ist eine besondere Funktion, mit deren Hilfe schwarze Pünktchen, die durch Staub auf dem Sensor oder im optischen System des Mikroskops verursacht werden, von den Bildern entfernt werden können. Die Staubpünktchen können dunkle Streifen auf den erhaltenen Bildern erzeugen. Bitte schauen Sie sich die Fotos unten an (Bilder von Phil McCollum):

Mit der "Staubkarte"-Funktion Ohne "Staubkarte"-Funktion

Hier die Schritte, um diese Funktion einzusetzen:

  1. Bereiten Sie einen "White Frame" vor. Erstellen Sie dafür eine unscharfe (fokussierte) Aufnahme einer weißen Fläche, bevor Sie die eigentlichen Bilder aufnehmen. Aus dieser Aufnahme wird der Staub auf dem Sensor ermittelt.
  2. Starten Sie Helicon Focus und fügen Sie diese Bilddateien hinzu.
  3. Öffnen Sie die "Staubkarte", indem Sie im Menü die Folge "Datei->Staubabbild hinzufügen" im Menü verwenden.
  4. Starten Sie den Vorgang.

Beachten Sie dabei, dass die Staubkarte dieselbe Größe wie alle Bilder in der Reihe haben muss.

Dies ist ein Beispiel für einen "White Frame" oder Staubkarte (Bilder von Phil McCollum):

Und das ist eine Staubkarte, die mit Helicon Focus verarbeitet wurde, um Staubpünktchen zu zeigen:

 Helicon Focus Help  - Workflow

Mikro-Panorama

Was kann ich hier machen?
Sie können Bilder zu einem Mikropanorama zusammenfügen.

Was ist der nächste Schritt?
Klicken Sie auf Starten, um die gewählten Bilder mit den aktuellen Parametern zu vereinigen und das Ausgabebild zu erhalten.


Arbeitsschritte:

Tipps:

Die Panorama-Funktion steht nur in der Pro- und Multiprozessor-Versionen von Helicon Fokus zur Verfügung. 

Die Mikro-Panorama-Funktion ist zur Montage von mit einem Mikroskop gemachten Bilder ausgelegt. Die Bildmontage kann misslingen, wenn die Bilder mit der Kamera auf einem Stativ und durch Drehen der Kamera erstellt wurden (Die Funktion geht davon aus, dass der Bildauschnitt horizontal und vertikal verschoben wurde).

Sie können die Reihen immer von links nach rechts aufnehmen oder Sie können ungerade Reihen (1,3,5,...) von links nach rechts und gerade Reihen in Rückwärtsrichtung aufnehmen.

Das Programm richtet die Bilde nur, entsprechend den Einstellungen unter Einstellungen für Automatische Korrektur. Es erfolgt keine Rotation und kein skalieren.


Optionen:

Das Reihen Steuerelement gibt an, aus wieviel Reihen Ihre Panorama besteht.

Das Spalten Steuerelement gibt an, wieviel Spalten Ihre Panorama hat.

Der Regler Überlappung für Reihen gibt an, wie stark sich benachbarten Reihen überlappen.

Der Regler Überlappung für Spalten gibt an, wie stark sich benachbarten Spalten überlappen.

Die Option Beschneidefelder legt fest, ob das Ausgabepanorama beschnitten werden soll, um nur ein gepixeltes Rechteck zu lassen.

Die Position der Bilder zurücksetzen Schaltfläche bringt die Position der Bilder, nachdem Sie sie mit der Maus gezogen haben, wieder.

Wählen Sie Bildserie: normale, wenn Sie jede Reihe der Bilder von links nach rechts aufgenommen haben.

Wählen Sie Bildserie: die Zickzack, wenn Sie die ungerade Reihe der Bilder von links nach rechts, gerade Reihe - von rechts nach links aufgenommen haben.

Der Regler Glatte Nähte gibt die Breite der Nähte mit Transparenz des Gradienten vor.

 

 Helicon Filter Help  - Batch processing

Stapelverarbeitung

Die  Pro-Version von Helicon Focus bietet Ihnen die Möglichkeit, mehrerer Bilder nacheinander per Stapelverarbeitung zu verarbeiten.

Im Dialog Parameter können Sie die Bilder entweder sofort ( ) bearbeiten oder den Auftrag zur Warteschlange für die Stapelvearbeitung hinzufügen um die Aufträge später ( ) im Batchmodus zu verbarbeiten.


Auftragsliste bearbeiten und Stapelverarbeitung starten

Hier sehen Sie, welche Aufträge in der Warteschlange bzw. Auftragsliste vorhanden sind. Drücken Sie F7 oder rufen den File\Queue... Menübefehl auf, um sich die zu verarbeitende Auftragsliste anzusehen.

Im Dialog Auftragsliste können Sie einzelne oder alle Aufträge entfernen und die Stapelverarbeitung über die Schalfläche Starten starten.


Optionen der Warteschlange

Vor dem Start der Stapelverarbeitung sollten Sie die Parameter der einzelen Aufträge in der Auftragsliste überprüfen.

Hier können Sie das Format der Ausgabedatei, das Ausgabenverzeichnis und den Namen der Ausgabedatei festlegen.

Standardmäßig werden die Ausgabebilder ins Unterverzeichnis namens "Fokussiert" des Quellenverzeichnisses abgelegt.

Der Ausgabename wird laut Datum, Zeit und Verarbeitungseinstellungen zusammengesetzt.


Stapelverarbeitung starten

Klicken Sie auf Starten im Dialog Stapelverarbeitung.

Hier finden Sie den Vorgangsreiter für die aktuelle Aufgabe und für die ganze Warteschlange zur Auftragsliste.
Sie sehen in der Vorschau das erste Bild des aktuellen Auftrags. Im Informationsfenster wird die Liste der bearbeiteten Bilder angezeigt.

Beendete Aufträge werden aus der Warteschlange (Auftragsliste) entfernt.

Die Verarbeitung kann jederzeit abgebrochen und das Programm geschlossen werden. Die verbleibende Auftragsliste wird gespeichert und die Verarbeitung kann später fortgesetzt werden.

Vergessen Sie nicht Ausgabebilder auch aus der Ausgabeliste durch einen Klick auf Parameter per Dialog zu speichern. Sie können dort auch eines der Ausgabebilder auswählen und retuschieren. Eine Retusche nach dem Schließen des Programms ist nicht mehr möglich!


 Helicon Filter Help  - Batch processing

Animationen schaffen

Helicon Focus kann Web-Seiten mit Animationbilder in der Reihe erzeugen.

Auf dem Speichern Dialog klicken Sie auf den Button Animation erstellen, um das Fenster mit zusätzlichen Parametern zu öffnen.

In diesem Fenster können Sie die Bildauflösung, den Ordner für die Animationsdateien, den Titel auf der Web-Seite mit der Animation und Kommentare eingeben.

Die Checkbox Bilder anordnen legt fest, ob Bilder sortiert oder ohne Modifikationen gezeigt werden.

Die Checkbox statisches Ergebnisbild bestimmt, ob das Ergebnisbild als ein statisches Bild auf der Web-Seite gezeigt wird oder es in die Animation einbezogen wird.

Ein Klick auf den Button Dateigröße berechnen berechnet, wieviel Speicher die Animation etwa belegen wird.

 Helicon Focus Help - About Helicon 3D Viewer

Helicon 3D Viewer

Helicon 3D Viewer ist ein betriebssystemunabhängiges Dienstprogramm, das bei der Installation der Software Helicon Focus enthalten ist.
Das Programm ist zum Visualisieren 3D-Modelle erarbeitet, die durch die Software geschaffen wurden.

Nur die Pro-Version von Helicon Focus kann 3D-Modelle erstellen. Die Lite-Version von Helicon Focus erstellt Demos der 3D-Modelle mit Werbetexten.

Reiter Parameter

Die Oberflächenschätzung gibt Ihnen Möglichkeit, die Auflösung zu wählen, die zum Visualisieren der Modelloberfläche gebraucht wird. Die Höchstauflösung entspricht 512x512, hohe Auflösung 256x256 u. s. w. Die Standardvorgabe „Normalqualität“ gewährleistet die beste Kombination der Produktivität und der Bildqualität.

Anordnung des Objektes - diese Option dient zum Drehen des Objektes und zur Projektion bei jedem Betrachtungswinkel. Drücken des Bildes stellt die Standardwerte der vorgegebenen Winkel wieder her.
Tastaturkürzel: Shift+Up, Shift+Down, Shift+Right, Shift+Left, Shift+Home, Shift+End.
Falls das Panel verborgen ist, können Sie dieselben Tasten ohne Shift verwenden.

Die Anordnung der Lichtquelle gibt Ihnen die Möglichkeit, die Quelle des Lichtes rundum das Objekt zu verstellen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um die Schatten zu bilden, die das 3D-Relief der Oberfläche betonen.

Der Slider Distanz ändert die Distanz bis zum Objekt.
Tastaturkürzel: Shift+Page Up, Shift+Page Down.

Die Rotationsgeschwindigkeit bestimmt, wie schnell sich das Objekt dreht. Die Drehungsgeschwindigkeit wird auf Null rückgesetzt, wenn Sie das Objekt manuell bewegen.

Der Drehwinkel bestimmt die Neigung des Objektes während des automatischen Drehens. Das Rücksetzen dieses Wertes auf Null führt zum vertikalen Umlauf des Objektes.

Die Oberfläche invertieren macht konkave Oberfläche konvex und umgekehrt.

Die Verstärkung des Reliefs wird bestimmt durch den Wert des z-Wertes der Oberfläche. Der Null-Wert macht die Oberfläche ganz flach.

Der Slider Glätten bestimmt den Wert des Glättens des Reliefs.

Die Oberflächenstruktur gewährleistet das Verbergen der Textur und die Ansicht des Reliefs mit Farbkode. „Rot“ bezeichnet die oberen Bereiche und „Blau“ bezeichnet die unteren Bereiche.

Box zeichnen benutzt man dazu, um das 3D-Relief zu betonen und mehr visuelle Information über die Dicke des Objektes zu liefern.

Der Hintergrund bietet Ihnen die Möglichkeit, die Hintergrundfarbe zu wählen. Es ist empfehlenswert, den Hintergrund zu wählen, der dem Bildhintergrund ähnelt.

Änderungen rückgängig machen gewährleistet das Zurücksetzen aller Parameter auf die Werte, die in der  h3d-Datei gespeichert sind.

Rückgängig gewährleistet das Rücksetzen aller Parameter auf die Standardwerte.

 

Reiter Dateien

Vorlage laden bietet Ihnen die Möglichkeit, die  *.h3d Datei zu finden und zu öffnen, die vorher im Helicon 3D Viewer gespeichert wurde.

Vorlage speichern öffnet das Fenster zum Speichern dieses Modells als *.h3d-Datei.

Kompakt (nur zur Ansicht) kann für das Speichern des vereinfachten Modells verwendet werden. Das kompakte Modell wird für Vorführungen und Präsentationen empfohlen. Es ist unmöglich, das Relief und Beleuchtungsstärke des Modells zu ändern, das mit dieser Option gespeichert wurde.

Schnappschuss speichern speichert das laufende Modell als  JPEG-, PNG- oder TIFF-Bilder mit verschiedenen Auflösungen.

Stereo speichern bietet die Möglichkeit, das Bild in einem der Stereo-Formate zu speichern.

Der Winkel - gibt den Unterschied zwischen der linken und rechten Ansicht vor. Die höheren Werte erzeugen einen stärkeren 3D Effekt,  können aber die Spaltung des Bildes und die Schwierigkeit bei der Wahrnehmung herbeirufen.

Der Typ - bestimmt, wie die linken und rechten Ansichten auf dem Bild erzeugt werden. Es ist empfehlenswert, die Anaglyphenbilder als png-Dateien ohne Verluste zu speichern. Jpeg-Bilder können die Spaltung wegen der Kompression der Artefakte verursachen.

Web-Animation speichern bietet Ihnen die Möglichkeit,  die Web-Seite mit dem eingebetteten Java-Script zu speichern. Das ist der einfachste Weg für eine 3D -Präsentation der Objekte im Internet.

Video speichern bietet Ihnen die Möglichkeit,  das umlaufende Modell in eine Video-Datei zu exportieren. Mehrere Video-Formate stehen zur Verfügung, aber einige von ihnen erfordern das Installieren der Codecs-Software (siehe. http://www.heliconsoft.com/codecs.html). Der kostenlose Codec XviD bietet sehr hohen Kompressionsgrad.

Bilder pro Sekunde – dieser Slider gibt die Video-Qualität vor. Die höheren Werte gewährleisten flüssigere Bewegung und größere Dateigröße.

 Helicon Focus Help - Helicon Remote

Über Helicon Remote

Helicon Remote ist eine Anwendung, die Fokusreihenaufnahmen automatisiert. Die Anwendung ändert den Fokusbereich durch die Bewegung des Objektivs um vorgegebene Schritte und löst die entsprechenden Aufnahmen aus.
Die so entstandene Bildserie wird anschließend mit Helicon Focus Pro verarbeitet um maximale Schärfentiefe zu erreichen.

Die Software funktioniert mit digitalen Spiegelreflexkameras von Canon und Nikon, die „Live View“ unterstützen.

Helicon Remote steht für alle Helicon Focus Pro- und X64-Lizenzen Lizenzen zur Verfügung. In Verbindung mit anderen Lizenzen von Helicon Focus ist Helicon Remote zu Evaluationszwecken auf die Aufnahme von JPEG-Bildern mit geringer Auflösung beschränkt.
Helicon Remote ist ein eigenständiges Programm, welches bei der Installation von Helicon Focus enthalten ist.

Workflow

Automatischer Modus:

1. Verbinden Sie die Kamera mit dem Computer und schalten Sie sie ein. Starten Sie dann Helicon Remote und warten Sie, bis das Programm die Kamera erkennt.
2. Stellen Sie den Modus für manuelle Belichtung an der Kamera (Canon) oder in Helicon Remote (Nikon) ein. Durch manuelle Belichtung wird sichergestellt  dass die Helligkeit während der Aufnahmeserie unverändert bleibt.
3. Nehmen Sie die Belichtungs-Einstellungen wie Blende und Verschlusszeit vor. Verwenden Sie die „Schnellvorschau“- oder „Vorschau“- Schaltfläche um das Ergebnis zu überprüfen.
4. Verwenden Sie die Schaltflächen zur Fokuskontrolle um auf den entferntesten Teil des zu fotografierenden Objekts zu fokussieren. Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern und/oder zu verkleinern.
5. Speichern Sie die Punkte, die entweder am nächsten oder am weitesten entfernt sind, sodass das Programm die Position speichert.
6. Fokussieren Sie auf den Punkt des Objekts, der Ihnen am nächsten ist. Sie können nun die Anzahl der Bilder sehen, die auf der Basis des geschätzten Abstands zwischen den einzelnen Aufnahmen erstellt wird.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Beginnen der Aufnahmen.

Manueller Modus:

1. Starten Sie das Programm und verbinden Sie die Kamera.
2. Wählen Sie die gewünschten Kameraeinstellungen.
3. Fokussieren Sie den Teil des Objekts, der am nächsten oder entferntesten ist.
4. Geben Sie die Anzahl der Aufnahmen, den Abstand zwischen den Aufnahmen und die Richtung an. Verwenden Sie den DOF-Rechner (zur Schärfentiefe-Berechnung) um erste Werte zu erhalten.
5. Beginnen Sie mit den Aufnahmen.

Fokusreihen-Parameter

Abstand zwischen den Aufnahmen bestimmt die Objektivbewegung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aufnahmen. Er wird in Schritten des Objektivmotors gemessen und entspricht einer gewissen Drehung des Fokusrings.
Bitte beachten Sie dass dieser Parameter und die Schärfentiefe (gemessen in Millimetern) über eine nicht-lineare Funktion miteinander verknüpft sind. Wichtig ist, dass die Entfernung zwischen den Aufnahmen (in Objektivschritten) für alle Fokusentfernung gleich sein kann.

Richtung bestimmt ob der Fokusbereich in Richtung zur Kamera oder zur Unendlichkeit verschoben wird.

Anzahl der Aufnahmen zeigt an, wie viele Fotos gemacht werden. Wenn Sie diesen Wert ändern und der Endpunkt festgelegt ist, wird die Software die Entfernung zwischen den einzelnen Aufnahmen entsprechend neu berechnen.

Nächstliegender und entferntester Punkt – diese Schaltflächen erlauben Ihnen die Fokuspositionen zu speichern oder zu verändern, falls sie bereits bestimmt wurden. Wenn nur ein einziger Punkt festgelegt wurde, wird die aktuelle Position automatisch als zweiter Punkt festgelegt.

DOF-Rechner

Der DOF-Rechner hilft Ihnen den Abstand zwischen den Aufnahmen basierend auf Ihren Objektivdaten zu berechnen.

Klicken Sie auf das DOF-Rechner Icon um diesen zu öffnen. Die Software fügt die aktuelle Blende und Brennweite automatisch ein, sofern diese Daten verfügbar sind. Bitte beachten Sie dass die Brennweite bei Canon-Kameras erst nach dem Klick auf die Schaltflächen „Schnellvorschau“ oder „Vorschau“ angezeigt wird.

Sie können diese Werte verändern falls diese nicht richtig sind oder um andere Kameraeinstellungen zu verwenden. Normalerweise wird die beste Objektivauflösung bei F5,6-F8 erzielt.

Verringern Sie den Korrekturfaktor wenn der entsprechende Wert keine ausreichende Schärfentiefe-Überlappung bringt. Nehmen Sie für jedes von Ihnen verwendete Objektiv entsprechende Feinabstimmungen vor.

Hinweis: Der DOF-Rechner schätzt die Objektivschritte (Rotation), die von der optischen Schärfentiefe (gemessen in mm) abweicht. Schärfentiefe in Objektivschritten ist nicht vom Fokus-Abstand abhängig.

 

AF-Kalibrierer

Digitale Spiegelreflexkameras verwenden Phasenerkennungssensoren zur Fokussierung. Diese Sensoren verwenden das vom Spiegel reflektierte Licht. Wenn der Spiegel nach oben geht, wird das Bild entsprechend auf den Hauptbildsensor projiziert. Manchmal ist hierbei die Fokussierung nicht perfekt.

Der AF-Kalibrierer ermittelt den Unterschied zwischen dem phasenerkennungsbasierten (über den Spiegel) und dem kontrastbasierten Fokus (der langsam und präzise ist). Sie erfahren mehr über Phasenerkennung und Kontrastmessung unter: http://en.wikipedia.org/wiki/Autofocus

Die ermittelte Differenz ist der Kompensationswert, den Sie in vielen aktuellen Kameras einstellen können damit der Autofokus noch präziser arbeitet.

Um konstante und zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, folgen Sie bitte nachstehenden Regeln:

Bitte beachten Sie dass der Kompensationswert bei unterschiedlichen Brennweiten (z.B. Zoom-Objektiven) auch unterschiedlich ausfallen und vom Fokusabstand (Abstand zum fotografierten Objekt) abhängen kann.

Canon empfiehlt das Testen/Anpassen beim 50fachen der Brennweite des Objektivs, im Tele-Modus bei Zoom-Objektiven. Wenn Sie also ein 70-200mm Objektiv besitzen, verwenden Sie es bei 200 mm Brennweite und 200*50=1000mm=10m Entfernung zum Objekt.

Der Kompensationswert sollte in das Menü für die Feinanpassung in der Kamera eingetragen werden. Dann sollte eine neue Kalibrierung erfolgen bis der Kompensationswert annähernd „0“ ist.  Die Abbildungen unten zeigen, wie die Einstellungen zur Feinanpassung geändert werden.

Helicon Remote sendet Befehle zum Erstellen der notwendigen Fokusschritte an die Kamera. Diese Befehle werden manchmal von der Kamera ignoriert, ohne dass eine entsprechende Rückmeldung an die Software zurückgegeben wird. Dies kann dann passieren, wenn die Pause zwischen den einzelnen Schritten zu kurz ist oder mechanische Eigenschaften des Objektivs dies bedingen. Wenn der Fokusschritt ignoriert wird, wird auch der Kompensationswert nicht ausgeglichen. Die einzige Möglichkeit um dieses Problem zu vermeiden ist es, die Kalibrierung einige Male durchlaufen zu lassen und dann zu sehen ob das Ergebnis übereinstimmt.

Der AF-Kalibrierer macht zwei Durchgänge um den optimalen Fokus zu ermitteln. Im ersten Durchgang wird der Fokus vorwärts, im zweiten Durchgang rückwärts verschoben. Diese zwei Durchgänge werden verwendet um die mechanische Schwachstelle des Objektivs zu finden. Je nach Problem können diese auch abweichend sein. Wenn der Unterschied zwischen den beiden Durchgängen nicht konsistent ist, bedeutet dies wahrscheinlich, dass Ihre Kamera beim Vorwärts- oder Rückwärtsdurchgang einzelne Schritte auslässt.

Nikon Kameras ermöglichen im Live View-Modus keinen optischen Zoom. Stattdessen vergrößern Sie einen Teil des regulären Live View-Bildes. Dadurch wird die Kalibrierung weniger zuverlässig und effizient. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, den AF-Kalibrierer für Nikon-Kameras zu deaktivieren, da wir hoffen dass zukünftige Kameragenerationen eine bessere Umsetzung bieten.

 

 Helicon Focus Help  - Samples

Beispiele:

Klicken Sie die Bildbeispiele, um die originalen Bilddateien zu sehen.

 Helicon Filter Help

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